13.04.2012

Abfallmenge in Hessen geht leicht zurück

480 Kilogramm Müll pro Einwohner

In Hessen fielen im Jahr 2010 fast 50 000 Tonnen Haushaltsabfälle weniger an als ein Jahr zuvor. Nach Angaben des Hessischen Statistischen Landesamtes entsprach dies einem Rückgang von 1,6 Prozent. Die entsorgte Menge belief sich 2010 auf insgesamt 2,91 Millionen Tonnen. Davon wurden mit 2,14 Millionen Tonnen rund drei Viertel einer Verwertung zugeführt.

Jeder hessische Einwohner erzeugte rein rechnerisch durchschnittlich 480 Kilogramm Haushaltsabfälle. Dabei entfiel mit fast 43 Prozent (205 Kilogramm) der größte Anteil auf Haus- und Sperrmüll. Der Anteil getrennt gesammelter Wertstoffe lag bei 139 Kilogramm (29 Prozent) und der Anteil der organischen Abfälle mit 128 Kilogramm bei gut einem Viertel. Darüber hinaus fielen noch 7,5 Kilogramm Elektroaltgeräte und 0,5 Kilogramm sonstige Abfälle je Einwohner an.

Mit 480 Kilogramm entsprach das Pro-Kopf-Aufkommen im Regierungsbezirk Darmstadt genau dem Landesdurchschnitt, während dieser Wert im Regierungsbezirk Gießen mit 474 Kilogramm leicht unter dem Landesmittel lag. Mit 490 Kilogramm je Einwohner lag es im Regierungsbezirk Kassel über dem Landesdurchschnitt und überschritt auch den Vorjahreswert.

Betrachtet man das Aufkommen der Landkreise und kreisfreien Städte, so „produzierten“ die Einwohner des Landkreises Hersfeld-Rotenburg mit 361 Kilogramm am wenigsten Haushaltsabfälle, gefolgt vom Vogelsbergkreis mit 368 Kilogramm. An der Spitze aller Landkreise und kreisfreien Städte rangiert der Schwalm-Eder-Kreis mit 623 Kilogramm je Einwohner.

Weitere Informationen enthält der Statistischen Bericht „Haushaltsabfälle in Hessen 2010“. Die elektronische Version (PDF) des Berichtes kann kostenfrei im Internet unter www.statistik-hessen.de heruntergeladen werden.

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