Der bvse informiert den Mittelstand über Abfall, Sekundärrohstoffe, Recycling und Entsorgung.

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Verbrauchertipps

Rückgabemöglichkeiten für den Verbraucher: Seit 2006 werden alle neuen Elektro(nik)-Geräte, die in privaten Haushalten genutzt werden, mit einer durchgestrichenen Abfalltonne gekennzeichnet. Das Symbol weist darauf hin, dass das Gerät nicht über die Hausmülltonnen entsorgt werden darf. Auch Kleingeräte gehören nicht in die graue Tonne! So gehen Wertstoffe verloren und Schadstoffe können beim Transport oder der Verbrennung freigesetzt werden.

Helfen Sie mit und geben Sie ihre ausgedienten Elektrogeräte kostenlos bei den kommunalen Sammelstellen oder mit der Annahme beauftragten Entsorgungsfachbetrieben ab. In manchen Landkreisen wird auch ein Abholservice angeboten, der gebührenpflichtig sein kann. Über Sammelstellen für Elektro(nik)-Altgeräte informieren die Abfallkalender der öffentlich-rechtlichen Entsorgungsträger (Stadt oder Gemeinde). Teilweise nimmt auch der Handel beim Kauf eines neuen Gerätes das Altgerät zurück.

Wohin mit Batterien aus den Altgeräten?

Batterien sollten aus den Elektro(nik)-Geräten entfernt werden. Sie gehen einen eigenen Entsorgungsweg. Für die Rücknahme wurde in Deutschland das Gemeinsame Rücknahmesystem für Altbatterien gegründet. Rückgabemöglichkeiten finden Sie überall dort, wo Sie neue Batterien kaufen können (z.B. im Drogerie- oder Baumarkt). Sie können die leeren Batterien auch bei der Sammelstelle, dem Recyclinghof oder Schadstoffmobil in Ihrer Gemeinde abgeben. Der Abfallkalender Ihres Ortes gibt Auskunft. 

Sind CDs und DVDs auch Elektronikschrott? 

Nein, sie bestehen zu 90% aus hochwertigem Polycarbonat, welches unschädlich für die Umwelt ist. Ein flächendeckendes Erfassungssystem besteht derzeit noch nicht. Dennoch gibt es bereits Rückgabemöglichkeiten im Handel, die im Sinne einer hochwertigen Verwertung genutzt werden sollten.

Mitmachen lohnt sich in dreierlei Weise: 

  1. Schadstoffe werden sicher separiert und kontrolliert entsorgt
    Elektronikschrott enthält gefährliche Bestandteile wie bspw. Blei, Cadmium, PCB, Flammschutzmittel oder FCKW. Um einer Belastung der Umwelt entgegenzuwirken müssen diese Schadstoffe kontrolliert entsorgt werden. 
  2. Wertvolle Ressourcen werden geschont
    Elektro(nik)-Altgeräte enthalten wertvolle Rohstoffe wie Aluminium, Kupfer oder Silber. Wenn Altgeräte recycelt werden, können Primärressourcen eingespart werden. Um beispielsweise eine Tonne Kupfer zu gewinnen, müssten 1.000 Tonnen Gestein bewegt werden. Die gleiche Menge erhält man aus nur sieben Tonnen Platinen.
  3. Das Klima wird geschont
    Durch das Recycling von Metallen und Edelmetallen sind erhebliche CO2-Einsparungen möglich. Mit einer Tonne recyceltem Kupfer werden beispielsweise rund 1,2 Tonnen CO2 eingespart. Das sind 41% Ersparnis gegenüber den Emissionen der Primärproduktion.
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