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MVV Energie mit positivem Geschäftsjahr 2016

Neue Anlagen und Beteiligungen sorgen beim Mannheimer Energieunternehmen für Anstieg von Umsatz und Ergebnis – Jahresumsatz bei 4,1 Milliarden Euro, operatives Ergebnis bei 213 Millionen Euro – Leichter Umsatz- und Ergebniszuwachs wird für das laufende Geschäftsjahr 2017 erwartet.

Mit einem kraftvollen Investitionsprogramm hatte das Mannheimer Energieunternehmen MVV Energie vor sechs Jahren seine Unternehmensstrategie auf den Ausbau erneuerbarer Energien und die Stärkung der Energieeffizienz durch die Kraft-Wärme-Kopplung und die umweltfreundliche Fernwärme ausgerichtet: Im abgelaufenen Geschäftsjahr 2016 konnten nun die Früchte geerntet werden. "Es war ein Jahr der Inbetriebnahmen neuer Anlagen und der Konsolidierung unserer neuen Beteiligung an der Juwi AG und damit an einem der weltweit führenden Projektentwickler im Bereich der erneuerbaren Energien," betonte der MVV-Vorstandsvorsitzende Dr. Georg Müller auf der Bilanz-Pressekonferenz des Unternehmens für das Geschäftsjahr 2016 (1. Oktober 2015 – 30. September 2016) in Frankfurt.

MVV Energie konnte das operative Ergebnis 2016 um 22 Prozent von 175 auf 213 Millionen Euro steigern. Der Umsatz stieg im abgelaufenen Geschäftsjahr von 3,4 auf 4,1 Milliarden Euro und lag damit um 19 Prozent über dem Vorjahr. "Das ist ein zufriedenstellendes Ergebnis für unsere Unternehmensgruppe, mit dem wir unseren Anspruch als Vorreiter bei der Umsetzung der Energiewende und unserem Ziel des profitablen Wachstums erfolgreich verknüpfen", unterstrich Dr. Müller. „Dazu leisten auch unsere kontinuierlichen Kosteneinsparungen und Effizienzsteigerungen in allen Bereichen unserer Unternehmensgruppe einen unverzichtbaren Beitrag."

Als wichtigstes Beispiel für die neuen Anlagen nannte der MVV-Vorstandsvorsitzende die neue thermische Abfallverwertungsanlage im englischen Plymouth – mit Gesamtkosten von rund 250 Millionen Euro die bisher größte Einzelinvestition in der Unternehmensgeschichte. Daneben gingen im abgelaufenen Jahr auch ein Biomassekraftwerk in Ridham Dock südöstlich von London, neue Windparks im baden-württembergischen Freudenberg und im oberfränkischen Hain sowie eine Biomethananlage in Barby (Sachsen-Anhalt) offiziell in Betrieb. Gleichzeitig hat sich Juwi zu einem wertvollen Bestandteil von MVV Energie entwickelt und gemeinsam mit dem neuen Konzernunternehmen Windwärts Energie das Geschäftsmodell der Unternehmensgruppe entlang der gesamten Wertschöpfungskette der erneuerbaren Energien mit dem zukunftsträchtigen Bereich der Projektentwicklung vervollständigt. Dabei "ist die Bündelung der unterschiedlichen, sich ideal ergänzenden Kompetenzen von Juwi, Windwärts und MVV Energie" nach den Worten von Dr. Müller "der Schlüssel zum gemeinsamen Erfolg".

Zuwächse bei allen Ergebnis-Kennzahlen
Wie bei Umsatz und Adjusted EBIT verzeichnet die Unternehmensgruppe 2016 auch bei allen anderen Ergebnis-Kennzahlen Zuwächse. So gab es beim Vorsteuerergebnis (Adjusted EBT) nach Abzug des bereinigten Finanzergebnisses ein Plus von 7 auf 139 Millionen Euro. Der Gewinn, also der bereinigte Jahresüberschuss nach Fremdanteilen, stieg im Vorjahresvergleich um 20 auf 95 Millionen Euro. Das entspricht einem bereinigten Ergebnis je Aktie von 1,45 Euro gegenüber 1,14 Euro im Vorjahr. Und auch die Mitarbeiterzahlen sind mit den neuen Beteiligungen und Anlagen gestiegen: Mit 6.174 Mitarbeitern beschäftigte die Unternehmensgruppe Ende September 2016 fast 900 Mitarbeiter mehr als zwölf Monate zuvor.

Auf dieser Grundlage prägt weiterhin Kontinuität die Dividendenpolitik des Unternehmens. So empfehlen Vorstand und Aufsichtsrat der am 10. März 2017 in Mannheim stattfindenden Hauptversammlung eine unveränderte Dividende in Höhe von 90 Cent je Aktie.

Positiver Ausblick 2017
Mit dem Jahresergebnis 2016 konnte das Unternehmen sein eigenes, unterjährig angehobenes Ziel für Umsatz und Adjusted EBIT erfüllen. "Unsere konsequente strategische Ausrichtung auf das Energiesystem der Zukunft trägt nachhaltig Früchte", betonte der MVV-Vorstandsvorsitzende. Diese positive Entwicklung will MVV Energie in den kommenden Jahren fortsetzen. "Auch wenn wir nicht jedes Jahr in diesem Umfang und in dieser Größenordnung neue Anlagen in Betrieb nehmen und neue Beteiligungen integrieren können", so erwartet das Unternehmen im Geschäftsjahr 2017 einen leichten Anstieg bei Umsatz und operativem Ergebnis.

Weiterhin hohe Investitionen
Das Investitionstempo wird MVV Energie in Zukunft weiter hoch halten. Nach 236 Millionen Euro im abgelaufenen Jahr will die Unternehmensgruppe 2017 rund 300 Millionen Euro in seine strategischen Schwerpunkte investieren. Insgesamt sollen in den kommenden Jahren 3 Milliarden Euro in Wachstum sowie in die Modernisierung und Instandhaltung von Anlagen und Netzen fließen. Dr. Müller: "Wir nutzen unser hohes Know-how und unsere langjährigen Erfahrungen in Verbindung mit einer konsequenten Kundenorientierung, um unsere Wettbewerbsposition weiter auszubauen und neue Geschäftsmodelle auch in branchenübergreifenden Partnerschaften zu entwickeln."

Weitere Informationen und den vollständigen Finanzbericht finden Sie unter www.mvv-energie.de

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