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Aktuelle Trends in der Kreislauf- und Wasserwirtschaft in ...

der Ukraine, Serbien, Jordanien, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien und Kuba

Weltweit steigt aufgrund des Bevölkerungswachstums und der wachsenden Rohstoffnachfrage insbesondere der Bedarf an einem nachhaltigen Wasser- und Abfallmanagement.

Die Vereine RETech und GWP haben sich zum Ziel gesetzt, den Export deutscher Umwelttechnik sowie Know-how der Wasser- und Kreislaufwirtschaft zu unterstützen, da speziell der Aufbau nachhaltiger Strukturen in diesen Bereichen an politischen und gesellschaftlichen Rahmenbedingungen vor Ort scheitert.

Als Ergebnis des gemeinsamen Projekts werden am 27. März 2017 Marktanalysen mit einem Fokus auf die Kreislauf- und Wasserwirtschaft für die Länder Ukraine, Serbien, Jordanien, Vereinigte Arabische Emirate, Saudi-Arabien und Kuba im Bundesministeriums für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit (BMUB) in Berlin erstmalig vorgestellt.

Um das Informationsmanagement für die Internationalisierung zu unterstützen, haben die Exportnetzwerke für die Abfall- und Recyclingwirtschaft German RETech Partnership und für die Wasser- und Abwasserwirtschaft German Water Partnership, mit Unterstützung von Mitgliedsunternehmen, wie dem Energie- und Umwelttechnikberatungsunternehmen eclareon, der Andreas von Schoenberg Consulting, Goduni International Advisory, INTECUS GmbH, cyclos GmbH und BiPRO GmbH, diese Marktanalysen in Form von sechs Länderprofilen erstellt. Hierbei wurde ein allgemeiner Teil zu den aktuellen Rahmenbedingungen für die Umwelttechnik im Zielland sowie jeweils ein Fachteil Abfallwirtschaft und Wasserwirtschaft erarbeitet. Bei der Auswahl der Zielländer wurden für die beiden Branchen interessante, jedoch noch wenig transparente ausländische Absatzmärkte ausgewählt. Das darauf aufbauende Ziel ist die Entwicklung von Markterschließungsstrategien für diese Länder.

Das Projekt wird im Rahmen der Exportinitiative Umwelttechnologien des BMUB gefördert. Die Exportinitiative Umwelttechnologien soll Wissen und Anwendung von Umwelt- und Klimaschutztechnologien und innovativer, grüner Infrastruktur in Zielländern verbreiten und verstärken. Insbesondere für KMU mit begrenzten personellen und finanziellen Kapazitäten ist das Vorhandensein einer soliden und zugleich praxisnah aufbereiteten Informationsgrundlage unerlässlich zur Erschließung neuer Märkte. Auf der Basis der gewonnenen Erfahrungen sollen nach und nach weitere Länderprofile erarbeitet und als Baustein der Exportförderung von Umwelttechnologien allen daran Interessierten kostenlos zur Verfügung gestellt werden.

Jedoch ist es „nicht genug zu wissen - man muss auch anwenden. Es ist nicht genug zu wollen - man muss auch tun.“ (Johann Wolfgang von Goethe, 1854: "Wilhelm Meisters Wanderjahre", 3. Buch, 18. Kapitel). Deswegen bietet die Veranstaltung den Teilnehmern Raum, um Erfahrungen auszutauschen, Vorschläge für weitere Markterschließungsmaßnahmen zu entwickeln, gemeinsame Projekte anzubahnen und neue Kontakte zu knüpfen.

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