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Eric Schweitzer zum DIHK-Präsidenten wiedergewählt

Eric Schweitzer bleibt für eine weitere vierjährige Amtszeit Präsident des Deutschen Industrie- und Handelskammertages (DIHK). Die Vollversammlung bestätigte den Berliner Unternehmer heute mit überwältigender Mehrheit.

eric schweitzer 2013 1Der 51-Jährige betonte vor dem Hintergrund der aktuellen Brexit-Diskussion sein klares Bekenntnis zu einem Europa offener Grenzen. Die EU als starke Gemeinschaft zu bewahren sei das Gebot unternehmerischer Vernunft und eine wichtige Maxime schon seiner ersten Amtszeit gewesen. Er freue sich auf die Fortsetzung seines Amtes und sei sich der Herausforderungen bewusst, erklärte Schweitzer nach seiner Wiederwahl zum DIHK-Präsidenten.

Mit Blick auf die bevorstehende Bundestagswahl will Schweitzer für die Wirtschaft wichtige Themen in die Diskussion über das neue Regierungsprogramm einbringen. Bei zentralen wirtschaftspolitischen Themen dürfe die Politik jedoch keine Rolle rückwärts machen. Er unterstrich die Bedeutung von Investitionen für eine bessere Zukunft: "Wir brauchen Investitionen in Köpfe, in Innovation und in Infrastruktur." Aus- und Weiterbildung sowie Fachkräftesicherung blieben deshalb ganz oben nicht nur auf der politischen Agenda, sondern auch in der IHK-Organisation.

Der frisch gewählte Präsident mahnte, die Chancen der Digitalisierung zu nutzen. Hierbei gehe es um die Zukunftssicherung des Standortes Deutschland und seiner Unternehmen. Investieren in die Wettbewerbsfähigkeit, in innovative Produkte und Dienstleistungen sei Politik für die nächste Generation. Er mahnte, verantwortungsvolle Politik müsse die Rahmenbedingungen für private Investitionen verbessern. Daher brauche Deutschland eine Steuerpolitik, die solche Investitionen fördere.

Schweitzer, der wie seine Vorgänger ein Familienunternehmen führt, forderte, dass ein Fokus des künftigen Bundeshaushalts auf Infrastrukturinvestitionen liegen müsse. Wenn es um die Zukunft gerade mittelständischer Betriebe gehe, würden ihm von Unternehmerkollegen zumeist die Stichworte Verkehrsinfrastruktur und Glasfaserausbau genannt.

International sorgten die Entwicklungen in den USA oder auch in Großbritannien hierzulande natürlich für Verunsicherung bei den Unternehmen. Dennoch eröffneten sich derzeit auch neue Möglichkeiten. So bringe Ceta zusätzliche Marktchancen. Weitere Beispiele finde man in Asien und zwar nicht nur in China. Insbesondere in den Asean-Staaten bestehe für die deutsche Wirtschaft noch ein erhebliches Potenzial.

Bild- und Textquelle: DIHK Foto: Thomas Kierok

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