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Geschäftsjahr 2016 hatte für Binder+Co mehrere Gesichter

"Auf das Geschäftsjahr 2016 blicken wir mit einem lachenden, aber auch einem weinenden Auge zurück. Denn einerseits haben wir im Umsatz und im Auftragseingang deutlich zugelegt und neue Rekordwerte erzielt. Andererseits konnte das EBT nicht mit diesem Wachstum mitziehen“, resümiert Dr. Karl Grabner, Mitglied des Vorstands von Binder+Co.

Insgesamt zaghaftes Wachstum

Auch 2016 entwickelten sich die Absatzmärkte des in Gleisdorf ansässigen Maschinen- und Anlagenbauers Binder+Co sehr unterschiedlich. Insgesamt zeigte sich dabei ein zaghaftes Wachstum. Während die Nachfrage in EU-Europa auf niedrigem Niveau stabil blieb, entwickelte sich der nordamerikanische Markt weiterhin positiv. Verstärkte Nachfrage kam auch weiterhin aus der Grundstoffindustrie, in der der Kalibergbau weltweit für einen deutlichen Nachfrageschub sorgte.

Neuer Umsatzrekord, EBT hinter Erwartungen

Mit einem um 26 % gesteigerten Konzernumsatz von EUR 120,12 Mio. überschritt Binder+Co erstmals die 100-Millionen-Euro-Grenze (2015: EUR 95,50 Mio.). Aufgrund des verschärften Wettbewerbs und des damit einhergehenden Margendrucks blieb das EBT jedoch mit EUR 4,48 Mio. (2015: EUR 5,31 Mio.) deutlich hinter den Erwartungen zurück.

Umsatzstärkstes Segment war mit EUR 58,61 Mio. (2015: EUR 47,08 Mio.) einmal mehr die Aufbereitungstechnik, die die Bereiche Sieben, Nass Aufbereiten, Trocknen und Zerkleinern abdeckt. Das Segment Umwelttechnik ­– es konzentriert sich auf Maschinen zur Aufbereitung von Recyclingstoffen wie Glas-, Papier- und Kunststoff – steigerte seinen Umsatz auf EUR 31,64 Mio. (2015: EUR 23,23 Mio.). Das Segment Verpackungstechnik konnte seinen Umsatz im Geschäftsjahr 2016 auf EUR 29,87 Mio. ausbauen (2015: EUR 25,19 Mio.).

Hohe Exportquote

93,0 % ihrer Umsätze erzielte Binder+Co 2016 außerhalb des Heimmarkts Österreich. Den größten Absatzmarkt stellte EU-Europa (ohne Österreich) mit 40,7 % (2015: 36,7 %) dar, gefolgt von Asien/Australien mit 25,7 % (2015: 27,0 %). Aus dem sonstigen Europa einschließlich Russland kamen 14,0 % (2015: 15,1 %), Amerika steuerte 7,4 % (2015: 9,0 %) und Afrika 5,2 % (2015: 4,8 %) bei.

Ausblick
Für die kommenden Jahre geht Binder+Co davon aus, dass die Umsatzbeiträge aus den Regionen Asien/Australien sowie Nord- und Südamerika zunehmen werden. Der Auftragsstand von
EUR 47,25 Mio. per Ende 2016 bildet eine gute Ausgangsbasis für das laufende Geschäftsjahr, in dem sich das Unternehmen eine Anhebung der Ergebnisqualität zum Ziel gesetzt hat.
 
Quelle und weitere Informationen: www.binder-co.at
 

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