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Binder+Co Gruppe konnte Umsatz steigern

Der in Gleisdorf/Österreich beheimatete internationale Spezialist für Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik steigerte den Umsatz im 1. Halbjahr 2016 auf EUR 52,0 Mio., das EBIT konnte auf Vorjahresniveau gehalten werden. Mit einem deutlich gesteigerten Auftragseingang von EUR 71,0 Mio. legte der Auftragsstand auf EUR 63,8 Mio. zu. Das Management geht davon aus, im Gesamtjahr die Umsatz- und Ergebniswerte von 2015 übertreffen zu können.

Während der Umsatz des 1. Halbjahres 2016 mit EUR 52,00 Mio. den Vorjahreswert um rund 27 % übertraf (H1/2015: EUR 40,95 Mio.), blieb das EBIT aufgrund der Realisierung von 2015 unter großem Wettbewerbsdruck hereingebrachten, margenschwächeren Aufträgen mit EUR 0,70 Mio. (H1/2015: EUR 0,65 Mio.) auf dem Niveau des Vorjahres.

Der Auftragseingang erreichte mit einer Steigerung um 66 % auf EUR 71,04 Mio. zum Halbjahr ein Rekordhoch (H1/2015: EUR 42,92 Mio.). Im Unterschied zum Vorjahr weist er eine gute Mischung aus ergebnisstarkem Einzelmaschinengeschäft und volumenstarken Anlagenaufträgen auf. Mit EUR 63,84 Mio. liegt der Auftragsstand per 30. Juni 2016 um 14 % über dem Vorjahr und damit auf sehr gutem Niveau.

Dr. Karl Grabner, Mitglied des Vorstands von Binder+Co: „Zwar konnten wir im 1. Halbjahr noch kein wirklich zufriedenstellendes Ergebnis erwirtschaften. Aber der Auftragseingang bewegt sich seit Jahresbeginn auf hohem Niveau, und seit dem Ende des 1. Quartals ist auch eine Trendwende in der Ergebnisentwicklung erkennbar. Deshalb erwarte ich für das Gesamtjahr, dass sowohl der Umsatz als auch das Ergebnis über den Werten von 2015 liegen werden.“

Moderater Anstieg des Mitarbeiterstands, Investitionen leicht über Vorjahresniveau

Der Mitarbeiterstand von Binder+Co wurde von 385 Personen per Jahresende 2015 auf 394 Beschäftigte per 30. Juni 2016 moderat ausgebaut. Die Investitionen legten im 1. Halbjahr 2016 mit EUR 1,79 Mio. gegenüber dem Niveau des Vergleichszeitraums 2015 ebenfalls leicht zu. Investitionsschwerpunkte waren die Neuausstattung der Bereiche F+E und After-Sales sowie Produktneuentwicklungen. So baut die Unternehmensgruppe mit der Neuentwicklung von Produkten für die Entwässerungstechnik, die Sortiertechnik und die Verpackungstechnik ihren Technologievorsprung kontinuierlich weiter aus.

Neues Tochterunternehmen in den USA

Das neu gegründete amerikanische Tochterunternehmen mit Firmenstandort in Denver, Colorado, ist seit August operativ tätig. Da Binder+Co in Nordamerika im Bereich Altglasrecycling bereits gute Geschäftsbeziehungen aufgebaut hat, konzentriert sich der neue Vertriebsstützpunkt vorerst auf die Vermarktung von Recyclingtechnik für Glas und Kunststoff. In weiterer Folge werden auch die übrigen Binder+Co-Produkte (BUBLON, Trocknungs- und Siebtechnik) in diesem wichtigen Markt positioniert. Verantwortlich für den Aufbau der neuen Niederlassung ist Dipl.-Ing. Johannes Pohl, der u. a. für diese Aufgabe im Herbst 2015 neu in den Vorstand berufen wurde.

Die Binder+Co Gruppe

Binder+Co ist als Spezialist für Aufbereitungs-, Umwelt- und Verpackungstechnik Weltmarktführer in den Bereichen Siebtechnik und Glasrecycling. Die Binder+Co Gruppe besteht aus der Binder+Co AG, den vier 100%-Töchtern Comec-Binder S.r.l., Bublon GmbH, Binder+Co Machinery (Tianjin) Ltd. und Binder+Co USA Inc. sowie dem Joint Venture Statec Binder GmbH (50,7 %).

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