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FISCHER analysiert Styropor-Abfälle auf HBCD

Polystyrol(Styropor)-Abfall mit mehr als 1.000 mg/kg HBCD ist in Deutschland seit dem 30. September 2016  „gefährlicher Abfall“. Nach Regierungsangaben fallen jährlich 230.000 Tonnen Dämmabfall an, für die ein sicherer Entsorgungsweg gefunden werden muss.

Doch oft ist gar nicht klar, ob der angelieferte Polystyrol-Abfall tatsächlich mit HBCD behandelt ist. Einerseits müssen unbehandelte Polystyrol-Abfälle nicht verbrannt werden, sondern können hochwertig recycelt werden. Andererseits muss verhindert werden, dass HBCD-haltige Produkte ins Recycling gelangen. Gute Gründe also zuerst einmal zu analysieren, welcher Entsorgungsweg der Richtige ist.

Die FISCHER Gruppe bietet an zu prüfen, ob ein Polystyrol-Abfall ein Flammschutzmittel enthält und ob es sich um HBCD oder bereits um das neue, unbedenkliche PolyFR handelt.

Die Messung erfolgt mittels der Röntgenfluoreszenzanalyse; es wird der Bromgehalt des vermuteten Flammschutzmittels gemessen. Nach der Extraktion einer Schaumstoffprobe in einem Lösungsmittel kann der gefundene Extrakt Aufschluss über das verwendete Flammschutzmittel liefern.

Dank der Genehmigung zum Betrieb einer Röntgeneinrichtung (nach § 3 der Röntgenverordnung) ist FISCHER bereits seit einiger Zeit in der Lage, die eigenen Einsatzstoffe zu untersuchen. Das so erworbene Know-how bietet FISCHER nun entgeltlich als Dienstleistung an, um Unternehmen bei der Prüfung ihrer Produkte zu unterstützen.

Durch einen nach der Röntgenverordnung (§ 18 a) geschulten Mitarbeiter gewährleistet die FISCHER Gruppe fachgerechte Prüfungen.

Und so funktioniert es:
Zur Analyse müssen an FISCHER 2 Proben á 5 g per Post geschickt werden. Dabei müssen die Proben des gleichen Materials mit einer internen Referenznummer gekennzeichnet werden. (Nähere Informationen zum Versand entnehmen auf der Internetseite: www.fischergruppe.eu)
Für jede Probe wird ein Prüfprotokoll erstellt und innerhalb von 48 Stunden in digitaler Form übermittelt. FISCHER empfiehlt, eine Referenzprobe des gesendeten Materials gemeinsam mit dem Prüfbericht zu archivieren.

Für weitere Informationen bitte an folgenden Kontakt wenden:

Kontakt:
Peter Franz
Am Waldeck 6
77855 Achern-Wagshurst
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+49 (0) 7843 9943 175

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