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PAMIRA 2016 – Jahresbilanz der Packmittelrücknahme

Das Rücknahme- und Entsorgungssystem für gespülte und restentleerte Verpackungen von Pflanzenschutz- und Flüssigdüngemitteln aus dem agrargewerblichen Bereich – PAMIRA® (Packmittel Rücknahme Agrar) – konnte im Jahr 2016 mit 2.987 Tonnen sein zweitbestes Ergebnis seit seinem bundesweiten Start im Jahr 1996 erzielen.

Im Jubiläumsjahr mit zweitbestem Endergebnis seiner Geschichte! 

Das PAMIRA®-SYSTEM verdankt diesen Erfolg vor allem dem über die Jahrzehnte gewachsenen vertrauensvollen Miteinander der teilnehmenden Landwirte, Händler und Hersteller von Pflanzenschutzmitteln und Flüssigdüngern. Die Zahl der PAMIRA ®-Lizenznehmer ist mittlerweile auf über 80 angestiegen. 

Hervorzuheben ist die starke Zunahme der Lizenznehmer aus dem Bereich Flüssigdüngemittel, was die stetig wachsende Bedeutung des Systems in der Agrarbranche widerspiegelt. PAMIRA® ist etablierter und fester Bestandteil der guten landwirtschaftlichen Praxis. PAMIRA ® hat im Jahr 2016 der Landwirtschaft348 Sammelstellen mit insgesamt 366 Sammelterminen angeboten, die zumeist direkt beim vertreibenden Handel eingerichtet werden konnten.

Einsparung
An den Sammelstellen wird die Einhaltung der PAMIRA®-Annahmebedingungen für die Verpackungen von unabhängigem, geschulten Kontrollpersonal überprüft. Dem Landwirt wird eine Bestätigung über die ordnungsgemäße Entsorgung ausgestellt. Die Annahmebedingungen von PAMIRA® umfassen insbesondere, dass die angelieferten Verpackungen restentleert, gespült, trocken und rechtmäßig mit dem PAMIRA®-Lizenzzeichen versehen sind. Zur Sicherung des bedarfsgerechten Ablaufs der Sammlungen im Sinne des hohen PAMIRA®-Qualitätsstandards wurden an den Sammelterminen überwiegend zwei oder mehr Kontrolleure eingesetzt. Eigene PAMIRA®-Inspekteure überprüfen regelmäßig die Sammlungen, um entsprechend den praktischen Anforderungen eine permanente Qualitätsverbesserung sicher zu stellen.

Im Jahresverlauf 2016 wurde mit dem Deutschen Raiffeisenverband e. V. (DRV) und dem Bundesverband der Agrargewerblichen Wirtschaft (BVA) ein sogenannter Sammelstellen-Vertrag erarbeitet. Dieser soll der noch besseren Koordinierung der Zusammenarbeit zwischen der RIGK GmbH als Systembetreiberin und jeder einzelnen Sammelstelle dienen.

Das werkstoffliche Recycling der gesammelten Packmittel wurde auf einem Spitzenniveau gehalten und lag bei rund 85 % der gesammelten Verpackungen. Die werkstoffliche Verwertung des in Deutschland produzierten Regranulats erfolgt in bewährter Art und Weise primär zur Herstellung
von Kabelschutzrohren.


Download Rückblick 2016

Quelle: http://pamira.de/


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