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Die Pyrum Innovations AG soll eine Thermolyseanlage für das geplante Reifenrecyclingwerk in Sokolov, Tschechien liefern. Das geplante Werk soll mit drei Reaktoren jährlich mehr als 22.000 Tonnen Altreifen recyceln. Die Inbetriebnahme der Anlage soll Anfang 2028 erfolgen.

Die Pyrum Innovations AG und das Gemeinschaftsunternehmen SUAS reTire s.r.o. haben einen Anlagenkaufvertrag über die Lieferung der Pyrum-Thermolyseanlage für das geplante Recyclingwerk in Sokolov (Tschechien) unterzeichnet. Mit der Vertragsunterzeichnung wurde erstmals ein Anlagenkaufvertrag für ein externes Werk außerhalb der eigenen Standorte abgeschlossen und damit der nächste Schritt bei dem internationalen Rollout der Pyrum-Technologie gesetzt.

Ebenso konnte das Joint Venture bereits die Kreditverträge mit der finanzierenden Bank in Tschechien erfolgreich abschließen. Damit ist das Projekt vollständig durchfinanziert und die Finanzierung des Anlagenbaus gesichert. Im Zuge dessen hat SUAS reTire die Pyrum-Thermolyseanlage, die die drei Thermolyse-Reaktoren und die Prozesstechnik umfasst, verbindlich bestellt. Pyrum wird als Lieferant der Schlüsseltechnologie für den Thermolyseprozess zudem die Integration der weiteren Anlagen am Standort in den zentralen Leitstand sicherstellen.

Die SUAS reTire s.r.o. ist ein Gemeinschaftsunternehmen der Pyrum Innovations AG und der tschechischen SUAS Ecology s.r.o., das im vergangenen Jahr gegründet wurde und an dem Pyrum 49 % und die SUAS Ecology s.r.o. 51 % der Anteile an der Gesellschaft halten. Das Joint Venture verantwortet die Entwicklung, den Bau und den späteren Betrieb eines hochmodernen Reifenrecyclingwerks in Sokolov, Tschechien.

Die ersten Bauarbeiten am Standort Sokolov haben bereits begonnen. Mit der Beauftragung von Pyrum und den ersten Anzahlungen seitens SUAS reTire können essenzielle Anlagenkomponenten bestellt werden, um eine zügige Projektabwicklung zu gewährleisten. Insgesamt soll das Werk mit den drei Reaktoren über eine Recyclingkapazität von über 22.000 Tonnen Altreifen jährlich verfügen. Ein wesentlicher Standortvorteil ist die gut ausgebaute Industrie- und Energieinfrastruktur, zu der auch das bereits von der SUAS Group vor Ort betriebene Kraftwerk gehört. Dadurch kann das im Pyrolyseprozess entstehende Gas künftig effizient energetisch genutzt und zur Stromerzeugung eingesetzt werden, ohne dass erhebliche zusätzliche Investitionen in die Infrastruktur erforderlich sind. Die Inbetriebnahme der Anlage ist für das Frühjahr 2028 vorgesehen.

Quelle: www.pyrum.net

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