Der Bundestag hat das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz gestern verabschiedet – mit einer Regelung, die im ursprünglichen Kabinettsentwurf noch nicht enthalten war.
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- Kategorie: Pressemitteilungen Kunststoff Recycling
Der Bundestag hat das Verpackungsrecht-Durchführungsgesetz gestern verabschiedet – mit einer Regelung, die im ursprünglichen Kabinettsentwurf noch nicht enthalten war.
Die Kunststoffrecyclingbranche in Deutschland und Europa steht an einem Wendepunkt. Während geopolitische Krisen und unterbrochene Lieferketten die Bedeutung von Rezyklaten als strategischen Rohstoff deutlich machen, kämpfen viele Recyclingunternehmen ums wirtschaftliche Überleben.
Der bvse warnt Bundesumweltminister Carsten Schneider eindringlich vor einer Zentralisierung der geplanten erweiterten Herstellerverantwortung (EPR) für Textilien. In einem Schreiben an den Minister kritisiert der Verband die geplante Systemarchitektur im vorliegenden Eckpunktepapier zur nationalen Umsetzung der europäischen Textil-EPR und fordert stattdessen ein wettbewerblich organisiertes Modell, das bestehende Sammel-, Sortier- und Verwertungsstrukturen einbindet.
„Das Aktionsprogramm zur Nationalen Kreislaufwirtschaftsstrategie bleibt hinter unseren Erwartungen zurück“, kommentiert Eric Rehbock, Hauptgeschäftsführer des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung, die Verabschiedung des Programms durch die Bundesregierung.
Der stärkere Einsatz mineralischer Ersatzbaustoffe scheitert derzeit nicht an fehlenden gesetzlichen Grundlagen, sondern vor allem an Defiziten bei der praktischen Umsetzung.
Die heutige Loacker Recycling GmbH am Standort Lindau blickt auf eine lange und erfolgreiche Unternehmensgeschichte zurück. Gegründet wurde der Betrieb 1959 als Fischer Recycling Lindau GmbH und spezialisierte sich von Beginn an auf die umweltgerechte Entsorgung und das Recycling nicht gefährlicher Wertstoffe.
Branche diskutiert Zukunft der Kunststoffkreislaufwirtschaft unter neuen Markt- und Regulierungsbedingungen
Die europäische Kunststoffrecyclingbranche steht vor tiefgreifenden Veränderungen: Neue regulatorische Vorgaben, volatile Märkte, steigende Qualitätsanforderungen an Rezyklate und der zunehmende Einsatz digitaler Technologien verändern die Rahmenbedingungen der Kreislaufwirtschaft grundlegend.
Der bvse hat die Ablehnung des Grünen-Antrags zur Stabilisierung der Sammel- und Sortierinfrastruktur für Alttextilien im Umweltausschuss des Deutschen Bundestages gestern scharf kritisiert.
Das Kunststoffrecycling in Europa steht unter erheblichem Druck. Auf der IFAT in München wurde auf einer vom bvse organisierten Diskussionsveranstaltung deutlich, wie unterschiedlich die Perspektiven auf dem Markt sind.
Der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. veröffentlicht seinen Rückblick auf den Stahlschrottmarkt 2025. Besonders in einer Zeit, in der zunehmend Datenfragmente herausgepickt werden, um Positionen mit Scheinargumenten zu versehen, sind faktenbasierte Betrachtungen über längere Zeiträume zwingend notwendig.
Vor rund 250 Gästen aus Wirtschaft, Politik und Wissenschaft ist am 6. Mai im Rahmen des traditionellen bvse-Messeabends zur IFAT Munich der Mittelstandspreis für das Recycling „DIE GRÜNEN ENGEL 2026“ verliehen worden.
Die aktuelle geopolitische Lage und steigende Ölpreise verdeutlichen einmal mehr, wie stark große Teile der Industrie weiterhin von fossilen Rohstoffen abhängig sind. Diese Abhängigkeit wirkt sich unmittelbar auf die Kosten von Primärkunststoffen aus und erhöht die Anfälligkeit gegenüber externen Krisen und Preisschwankungen.
Die Verbände bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. und BDSV – Bundesverband Deutscher Stahlrecycling- und Entsorgungsunternehmen e.V. haben auch für das Jahr 2025 gemeinsam die Deutsche Stahlschrottbilanz veröffentlicht.
Der bvse ist auf der IFAT MUNICH 2026 (4. bis 7. Mai, München) erneut mit einem Gemeinschaftsstand (A6.115) vertreten. Dort präsentieren 16 Mitaussteller Technologien und Dienstleistungen entlang der Wertschöpfungskette – von Analytik über digitales Prozessmanagement bis hin zu Aufbereitung, Stoffstrommanagement und Qualitätssicherung.
Ein breites, branchenübergreifendes Bündnis aus Chemie , Kunststoff und Recyclingindustrie richtet sich mit einem offenen Brief an die Bundesregierung. Dabei spricht es sich nachdrücklich für einen entschlossenen „Transformationsbooster“ für die Kreislaufwirtschaft aus.