Die von der EU-Kommission geplante Beschränkung von Metallschrottexporten in Nicht-OECD-Staaten wäre rechtswidrig.
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- Kategorie: Pressemitteilungen Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling
Die von der EU-Kommission geplante Beschränkung von Metallschrottexporten in Nicht-OECD-Staaten wäre rechtswidrig.
Der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. warnt in einer Stellungnahme vor erheblichen wirtschaftlichen Folgen des Entwurfs der Europäischen Kommission zur Liste der Nicht-OECD-Staaten.
„Steigende Entsorgungskosten und fehlende Behandlungskapazitäten würden die betriebliche Planung erschweren“, erklärt der Fachverbandsvorsitzende Werner Schmidt (Hans Schmidt GmbH & Co. KG).
Die Versicherbarkeit von Recyclinganlagen, drohende Einschränkungen beim Schrottexport und steigende Risiken in der Transportlogistik standen im Mittelpunkt der Mitgliederversammlung des bvse-Fachverbandes Schrott, E-Schrott und Kfz-Recycling am 30. September in Köln.
Wie verändert künstliche Intelligenz das Recyclinggeschäft? Welche Herausforderungen stellen sich bei der Rohstoffversorgung und der europäischen Elektroaltgerätegesetzgebung? Beim 20. Forum Schrott und dem 24. Elektro(nik)-Altgerätetag diskutieren Branchenexperten am 10. und 11. November in Mainz aktuelle Marktentwicklungen, regulatorische Herausforderungen und technische Innovationen.
Verbände setzen sich für einheitliche End-of-Waste-Kriterien zur Stärkung der Rechtssicherheit und Rohstoffsicherung ein. Eine gemeinsame Studie soll die praktische Umsetzung unterstützen.
Die Zahl der Brandereignisse in der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft hat sich innerhalb von fünf Jahren nahezu verdreifacht. Allein in 181 untersuchten Anlagen entstanden zwischen 2021 und 2025 Schäden von schätzungsweise 250 bis knapp 400 Millionen Euro. Das zeigt die Studie „Brandereignisse in der Entsorgungswirtschaft“, die der bvse gemeinsam mit ASA, BDE, CMA und VKU heute (14.10.2026) in einer Online-Konferenz vorgestellt hat.
Der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung lehnt die geplante Kunststoffverpackungssteuer ab und fordert stattdessen, dass die bereits vorgesehene Ökomodulierung für Recyclingfähigkeit und Rezyklateinsatz konsequent und praxisgerecht umgesetzt wird. Sollte die Abgabe kommen, müsse der Rezyklatanteil gesetzlich ausgenommen werden. Andernfalls drohten zusätzliche Belastungen für den Einsatz von Recyclingkunststoffen, warnt der Branchenverband.
Bayerischer Landtagsantrag fordert Unterstützung für Sammelstrukturen bis zur Textil-EPR – bvse sieht zentrale Forderung des Verbandes aufgegriffen.
Die Verbände der Entsorgungs- und Recyclingwirtschaft begrüßen, dass der Runde Tisch „Maßnahmen gegen Brandereignisse in der Abfallentsorgung“ das stark wachsende Problem von Bränden durch falsch entsorgte Lithium-Ionen-Batterien auf die politische Agenda gesetzt hat.
Die Recycling- und Entsorgungswirtschaft steht vor erheblichen wirtschaftlichen und regulatorischen Herausforderungen. Das machte bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock auf der Mitgliederversammlung des Verbandes am 29. September in Köln deutlich.
bvse-Präsident Henry Forster warnt vor einer zunehmenden politischen Vernachlässigung der Kreislaufwirtschaft.
Die Debatte um mögliche EU-Exportbeschränkungen für Schrott- und Abfallströme spitzt sich zu. Während die Europäische Kommission erwägt, den Abfluss von Sekundärrohstoffen ins außereuropäische Ausland zu begrenzen, um mehr Material im Binnenmarkt zu halten, formiert sich Widerstand aus Wirtschaft und Recyclingbranche.
bvse, BDSV und VDM sehen erhebliche Probleme bei der Einführung des europäischen Digital Waste Shipment System.
Die Monopolkommission teilt in ihrem XXVI. Hauptgutachten „Wettbewerb 2026“ zentrale Bedenken des bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. an der geplanten 12. GWB-Novelle – insbesondere zur Anhebung der Umsatzschwellenwerte in der Fusionskontrolle.