Der bvse informiert den Mittelstand über Abfall, Sekundärrohstoffe, Recycling und Entsorgung.

Sie sind hier:

Es ist zwar eine leichte Erholung der deutschen Rohstahlproduktion zu verzeichnen, von einem Trend kann aber keinesfalls die Rede sein. Im ersten Quartal stieg die Rohstahlproduktion um 9 Prozent auf insgesamt 9,3 Mio. Tonnen.

Der Monat März zeigte ebenfalls positive Tendenzen auf. Eine Mehrproduktion gegenüber dem Vorjahresmonat von 7,5 Prozent führte zu einer Produktionssteigerung auf 3,3 Mio. Tonnen. Auf das Jahr hochgerechnet liegt die Rohstahlmenge mit voraussichtlichen 37 Mio. Tonnen weiter unter der avisierten 40 Mio. Tonnen-Grenze, die für eine gesunde Kapazitätsauslastung notwendig ist.

Seit 2017 ist die Stahlnachfrage in Deutschland rückläufig. Sie verlor bis 2025 rund 30 Prozent, etwa 12 Mio. Tonnen. Im internationalen Vergleich ist Deutschland unter den größten Stahlnachfragern seit 2017 um zwei Plätze zurückgefallen und belegte 2025 nur noch Rang acht.

Globale Überkapazitäten, die nach Untersuchungen der OECD bis zum Jahr 2027 auf über 700 Mio. Tonnen ansteigen, machen mehr als das Fünffache der gesamten EU-Rohstahlproduktion aus.

Quelle: Wirtschaftsvereinigung Stahl | Bearbeitung: Johannes Hanke, bvse

Seitennavigation

Mitglied werden Presse top

Wir benutzen lediglich technisch notwendige Sessioncookies, die das einwandfreie Funktionieren der Internetseite gewährleisten und die keine personenbezogenen Daten enthalten.