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Eine Studie der TU Wien im Auftrag der STRABAG hat die Materialströme der österreichischen Bauwirtschaft und die Potenziale von Recycling und Wiederverwendung untersucht. Demnach fallen in Österreich jährlich rund 49 Millionen Tonnen Bauabfälle an. Zwar werden 78 Prozent der Bau- und Abbruchabfälle stofflich verwertet, ein erheblicher Teil davon jedoch durch Downcycling.

Besonders großes Potenzial sieht die Studie beim Bodenaushub. Von den jährlich rund 38 Millionen Tonnen wären technisch etwa 90 Prozent verwertbar. Tatsächlich werden bislang nur 21 Prozent stofflich genutzt, während knapp 60 Prozent deponiert werden.

Als zentrale Maßnahmen empfehlen die Forschenden unter anderem praxistauglichere Qualitätskriterien für Recyclingbaustoffe, mehr regulatorischen Spielraum bei der Verwertung von Bodenaushub, verpflichtende Gebäuderessourcenpässe sowie standardisierte Prüfungen auf Wiederverwendungsmöglichkeiten vor dem Abriss.

Zum Download:

Executive Summary der Studie „kreislaufwirtschaft:bauen“

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