Der bvse informiert den Mittelstand über Abfall, Sekundärrohstoffe, Recycling und Entsorgung.

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Quelle: Landesstatistikamt Sachsen

Im Jahr 2024 entsorgten die sächsischen kommunalen Kläranlagen knapp 69 Tausend Tonnen Trockenmasse Klärschlamm. 54,2 Prozent des Klärschlamms wurden in Sachsen behandelt oder verwertet und 45,8 Prozent zur Entsorgung in andere Bundesländer, insbesondere zur Klärschlammverbrennung (Monoverbrennung), verbracht.

Wie das Statistische Landesamt weiter mitteilt, wurden insgesamt gut 56 Tausend Tonnen bzw. 82,1 Prozent der entsorgten Menge an Klärschlamm thermisch behandelt. Die thermisch behandelte Menge wurde dabei zu fast gleichen Teilen durch Monoverfahren in eigens errichteten Anlagen behandelt (40,3 Prozent der entsorgten Menge) oder als Zusatzbrennstoff (41,4 Prozent der entsorgten Menge) mitverbrannt.

Bei der Mitverbrennung dominierte die Entsorgung in Kohlekraftwerken, in denen 86,2 Prozent des mitverbrannten Klärschlamms entsorgt wurden. Die übrige mitverbrannte Menge entfiel auf Abfallverbrennungs- anlagen oder Zementwerke. Nur rund 12 Tausend Tonnen bzw. 17,9 Prozent des Klärschlamms wurden nicht thermisch behandelt, sondern bodenbezogen verwertet oder vererdet bzw. kompostiert.

Quelle und weitere Informationen: Statistisches Landesamt des Freistaates Sachsen 

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