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© GVM-Studie – Aufkommen und Verwertung von PET-Getränkeflaschen in Deutschland 2025

Eine neue GVM-Studie im Auftrag des Forum PET zeigt : Im Jahr 2025 lag der durchschnittliche Anteil von recyceltem PET (PCR) in der deutschen Getränkeflaschen-Produktion bei 58 Prozent. Parallel zum steigenden Rezyklatanteil ist der Materialeinsatz weiter gesunken: Im Vergleich zu 2017 wurde im Jahr 2025 25 Prozent weniger PET zu Flaschen verarbeitet. 

1002 GVM4 PET Wertstoffsammlung Ruecklauf© GVM-Studie – Aufkommen und Verwertung von PET-Getränkeflaschen in Deutschland 2025Optimierungsmaßnahmen wie Kurzgewinde und verringerte Wandstärken sparen Rohstoffe. So werden PET-Flaschen seit 2013 immer leichter, ohne dabei an Stabilität oder Qualität zu verlieren. Dieses „Lightweighting“ wirkt sich positiv auf die CO2-Emissionen in Produktion und Transport aus.

Pfandsystem und Zusammenarbeit als Erfolgsfaktoren

Grundlage des Erfolgs ist die inländische, industrielle Infrastruktur. Das PET-Recycling wäre ohne das Pfandsystem der Deutschen Pfandsystem GmbH – die in diesem Jahr ihr 20-jähriges Bestehen feiert – und ohne die enge Zusammenarbeit von Rohstoffherstellern, Flaschenproduzenten, Abfüllungsbetrieben, Handel und Recyclingbetrieben nicht so erfolgreich möglich. Denn Innovationen wie diese setzen voraus, dass Akteure und Materialströme der Wertschöpfungskette räumlich eng verzahnt bleiben.

Paradebeispiel für einen funktionierenden Stoffkreislauf

Vor allem das Pfandsystem spielt eine entscheidende Rolle für den Recyclingerfolg: Es schafft die Grundlage für die getrennte Sammlung von PET-Flaschen durch Verbraucherinnen und Verbraucher. Das System genießt eine hohe Akzeptanz, und der Erfolg inspiriert: Immer mehr europäische Länder führen ebenfalls Pfandsysteme ein.

Industriestandort stärkt Umwelt und Wohlstand

„Die Ergebnisse der GVM-Studie zeigen auch: Wirksame Umweltpolitik braucht eine starke industrielle Basis im Land. Kreislaufwirtschaft entsteht nicht allein durch gesetzliche Vorgaben“, resümiert Dr. Isabell Schmidt, Geschäftsführerin Kreislaufwirtschaft der IK. Und: „Sie benötigt Investitionen, technische Kompetenz, eine leistungsfähige Wirtschaft mit hoher Wertschöpfungstiefe und vernetzt agierende Unternehmen, die Innovationen gemeinsam in marktfähige Lösungen überführen,“ erklärt Dr. Isabell Schmidt - Geschäftsführerin Kreislaufwirtschaft - IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

"Das Recycling von PET-Getränkeflaschen ist seit Jahren ein Leuchtturm der industriellen Transformation. Es zeigt, was möglich ist, wenn Industrie und Politik zusammen gestalten können", betront Dr. Thomas Struppert, Vorsitzender des Forum PET in der IK Industrievereinigung Kunststoffverpackungen e.V.

Weitere Informationen unter: www.forum-pet.de 

1002 GVM5 PET Recycling 2026

Quelle: https://www.forum-pet.de/studie-zu-pet-getraenkeflaschen-recycling-2025/

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