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Fotograf und Bildrechte: Birgit Baumgart

Gelebte Kreislaufwirtschaft – aus Reststoffen werden Ressourcen. Der von der Geiger Gruppe entwickelte Betonzusatzstoff Concrelat wurde nach umfassenden Prüfungen durch das Deutsche Institut für Bautechnik (DIBt) offiziell als Betonzusatzstoff Typ II zugelassen. Damit wird ein keramisches Nebenprodukt aus der Ziegelherstellung der Hörl & Hartmann GmbH & Co. KG zu einem hochwertigen Bestandteil moderner Betonrezepturen.

Die Zulassung bestätigt die normgerechte Anwendung und Concrelat kommt bereits in den Transportbetonwerken der Geiger Gruppe zum Einsatz.

Seit jeher verfolgt die Geiger Gruppe den Grundsatz: Ressourcen effizient nutzen. Deshalb denkt das Unternehmen das Bauen konsequent als Kreislauf. Mit Concrelat setzt das Unternehmen diesen Anspruch erneut in die Praxis um: Ein keramischer Reststoff erhält eine neue Funktion im Beton und schließt einen bisher ungenutzten Materialkreislauf zwischen Ziegel- und Betonindustrie. Dieser Ansatz folgt der unternehmensweiten Strategie, Stoffströme intelligent aufzubereiten, weiterzuverwenden und natürliche Ressourcen zu schonen.

Durch den Einsatz von Concrelat lässt sich der Zementanteil im Beton um bis zu 20 Prozent reduzieren. Damit können wertvolle Primärrohstoffe eingespart und CO₂- Emissionen deutlich verringert werden. Die Leistungsfähigkeit wurde extern durch die MPA Stuttgart sowie das Deutsche Institut für Bauphysik geprüft. Die Ergebnisse bestätigen, dass Concrelat als vollwertiger Betonzusatzstoff eingesetzt werden kann.

Mit Concrelat zeigt die Geiger Gruppe erneut, wie Kreislaufwirtschaft im Bausektor konkret gelingt: Ein vorhandenes Material wird direkt weiterverwendet, Zement wird teilweise ersetzt, und regionale Wertschöpfungsketten werden gestärkt. Kurze Wege, die enge Zusammenarbeit mit der Ziegelindustrie und die direkte Integration in bestehende Prozesse machen deutlich, wie ein zirkulärer Baustoff in der Praxis funktioniert – im Einklang mit dem Anspruch der Geiger Gruppe, das Bauen ressourcenschonend weiterzuentwickeln und Kreisläufe zu schließen.

Ein besonderer Dank gilt Hörl & Hartmann für die gelungene Prozessintegration sowie die vertrauensvolle Zusammenarbeit. Diese Partnerschaft zeigt, dass innovative Lösungen im Baustoffbereich entstehen können, wenn Unternehmen gemeinsam ihre Expertise einbringen.

Titelbild oben: Freuen sich über die erfolgreiche Zulassung (v. l.): Simeon Fahrner (Vertrieb Keramik und Projekte Infrastruktur bei der Geiger Gruppe), Michael Hörl (Geschäftsleitung Hörl & Hartmann), Stephan Geiger (Gesellschafter der Geiger Gruppe) und Felix von Aulock (Leiter Forschung und Produktentwicklung bei der Geiger Gruppe)

Quelle: www.geigergruppe.com

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