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Hessen klärt in neuer Handlungshilfe über die Einsatz- und Entsorgungsmöglichkeiten von Bodenaushub bei Bauvorhaben auf und hilft damit Bauherren bei ihren Planungen.

Einer der ersten Schritte bei der Umsetzung von Bauprojekten ist häufig die Bewegung von Bodenmaterial. Hierfür muss frühzeitig geklärt sein, wie mit diesem umgegangen werden soll. Oft ist bislang jedoch nicht abschließend bekannt, welche Möglichkeiten bestehen und was dabei zu beachten ist. Mit der neuen Handlungshilfe zum Umgang mit Bodenaushub bei Bauvorhaben in Hessen vermittelt das Umweltministerium abfall- und immissionsschutzrechtliche Hintergrundinformationen und zeigt eine gestufte Vorgehensweise für die Einsatz- und Entsorgungsmöglichkeiten von Bodenaushub auf.

Eine frühzeitige Berücksichtigung des Bodenmanagements in der Planung ist dabei besonders wichtig. So kann der Bauablauf effizient und wirtschaftlich gestaltet werden. Eine durchdachte Planung kann dazu führen, dass der Anfall von Bodenaushub zur Entsorgung erheblich reduziert oder sogar vollständig vermieden werden kann. Dies ist nicht nur abfallwirtschaftlich und ökologisch sinnvoll, sondern kann auch erhebliche Kosteneinsparungen bedeuten.
Die Handlungshilfe zeigt die Rahmenbedingungen klar gegliedert auf und unterstützt damit alle Akteure bei der Planung und Umsetzung von Bauprojekten. Hessen nutzt dabei konsequent vorhandene Handlungsspielräume, um Bauherren und Bauträgern die nötige Flexibilität bei der Lagerung und Verwertung zu geben. Die Handlungshilfe trägt damit auch zur Entbürokratisierung bei.

>>> Zum Link: Handlungshilfe zum Umgang mit Bodenaushub in Hessen (PDF/138.99 KB)

Quelle: https://landwirtschaft.hessen.de

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