Das in Nordirland ansässige Unternehmen McKinstry hat 16 Millionen Pfund in die Entwicklung der künftig größten Anlage des Landes zur Aufbereitung von Bauschutt, Baumischabfälle und Industrieabfällen (CD&I) investiert. Das Projekt umfasst umfangreiche Erdarbeiten sowie den Bau eines neuen Gebäudes zur Unterbringung der Aufbereitungsanlage am Unternehmensstandort im County Antrim.
Bildquelle: Pellenc STEine hochmoderne Anlage zur Verarbeitung von C&D- Abfällen
Die endgültige Inbetriebnahme der Anlage ist für Frühjahr 2026 geplant. Die Anlage wurde von Kiverco konzipiert, gefertigt und installiert, während Pellenc ST die optische Sortiertechnologie liefert.
Der gesamte Prozess wurde so entwickelt, dass die Kapazität bei steigender Nachfrage flexibel erhöht werden kann.
Im Mittelpunkt der Installation stehen sechs optische Sortiersysteme Mistral+ CONNECT™ Full Package, die eine maximale Rückgewinnung von Hartkunststoffen, Folienkunststoffen, braune Pappe und Holz aus gemischten CD&I-Abfallströmen ermöglichen.
Die Sortiereinheiten sind mit einer Future-Proof-Architektur ausgestattet, die den Betreibern ermöglicht, Sensoren und Technologien über Software-Updates zu modernisieren, sobald sich Anforderungen weiterentwickeln. McKinstry plant außerdem die Integration von CNS BRAIN™, einem KI-basierten Modul, das die Fasersortierung verbessert und eine präzise Holztrennung in A- und B-Qualitätsfraktionen ermöglicht.
Eine Referenzanlage auf europäischem Niveau
Laut JP Devlin, Sales Manager bei Kiverco, integriert die Anlage zusätzlich unternehmenseigene digitale Technologien zur Leistungsüberwachung sowie automatisierte Wartungsalarme, wodurch Betreiber die Anlagenverfügbarkeit und Betriebseffizienz optimieren können. Darüber hinaus ist die Sortiertechnik an SMART&SHARE™ angebunden, wodurch ein Echtzeitzugriff auf Betriebsdaten ermöglicht wird. Anlagenbetreiber können damit Sortiereinstellungen und Anlagenleistung gezielt optimieren.
Nach der Inbetriebnahme wird damit gerechnet, dass die Anlage neue Maßstäbe für die Verarbeitung von CD&I-Abfällen im Vereinigten Königreich und in Irland setzt, indem sie höhere Materialrückgewinnungsraten ermöglicht und gleichzeitig zur Weiterentwicklung der Kreislaufwirtschaft beiträgt.
Quelle: www.pellencst.com