Der bvse-Ausschuss Logistik + Technik + Digitalisierung war am 28. September im Vorfeld der bvse-Jahrestagung in Köln mit rund 25 Teilnehmern zu Gast bei STEINERT in Pulheim – und durfte dabei spannende Einblicke in modernste Sortier- und Recyclingtechnologien gewinnen.
Gegründet 1889 von Ferdinand Steinert, übernommen Anfang der 20iger Jahr von der Familie Buchholz befindet sich das Unternehmen bereits in der 4. Generation. Die Aufgaben der Geschäftsfelder konzentrieren sich auf die Bereiche Metall Recycling, Abfall Recycling, Glas Recycling und Bergbau.
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xklusiv durften die Teilnehmer das Test- und Entwicklungscenter in Pulheim besichtigen, eines von weltweit vier Testzentren. Hier tauchten die Teilnehmer in die Welt der Röntgentransmission, also das Durchdringen von Materie durch Röntgenstrahlen, ein.
Damit verbundenen stand die Röntgenfluoreszenz, die Entstehung von charakteristischen sekundären Röntgenstrahlen in einem Material. Außerdem konnte die zunehmend an Bedeutung gewinnende laser-induced breakdown spectroscpy, der sogenannten LIBS-Technologie, in Live-Demonstration verfolgt werden.
Intelligente object identifier unterscheiden mit KI-unterstützten Sortierprogrammen Kunststoffe in die Abfallströme food und non-food.
Das Technikinteresse wurde bei allen Teilnehmern geweckt.
Im Live-Betrieb zu sehen, wie sehr heterogene Abfallströme immer weiter homogenisiert werden und in immer höherwertige Abfallströme überführt werden, ist ein toller Eindruck. Besser ist natürlich Abfälle bereits beim Anfall gut zu trennen. Aber das Zusammenspiel unterschiedlicher Technologien bot tolle Einblicke.
Ein herzliches Dankeschön richtet sich an die Mitarbeiter von STEINERT, die sich sehr viel Zeit nahmen, um die einzelnen Prozessabläufe anschaulich zu klären.