Die Demontage des Messmast-Fundaments in dem rund 35 Kilometer nordöstlich von Rügen liegenden Offshore Windpark Arkona ist erfolgreich abgeschlossen – ein wichtiger Meilenstein für den nachhaltigen Rückbau von Offshore-Infrastruktur. Nach fast 15 Jahren im Einsatz wurde das über 2.500 Tonnen schwere Fundament fachgerecht aus der Ostsee geborgen und zur Materialverwertung in den Mukran Port transportiert.
Bildquelle Mukran PortStahl und Beton werden recycelt, elektronische Komponenten umweltgerecht entsorgt – alles unter höchsten Sicherheits-, Umwelt- und Qualitätsstandards. Das Projekt wurde durch ein Konsortium aus N Sea Group und Scaldis SMC realisiert, unterstützt von Task Engineering GmbH. Der Mukran Port übernahm dabei eine zentrale Rolle als Logistikdrehscheibe für Annahme, Demontage und Recycling und unterstreicht damit seine Bedeutung für Rückbau, Recycling und Kreislaufwirtschaft in der Offshore-Windindustrie.
Nachhaltige Offshore-Windprojekte enden nicht mit der letzten Kilowattstunde – sie schließen sich zu einem vollständigen Kreislauf, ist bvse-Präsident Henry Forster, Geschäftsführer der Fährhafen Sassnitz GmbH, die den Mukran Port auf Rügen betreibt, überzeugt.