Der bvse informiert den Mittelstand über Abfall, Sekundärrohstoffe, Recycling und Entsorgung.

Die IFAT Munich 2026 war nicht nur Treffpunkt der internationalen Recycling- und Umweltbranche, sondern auch wieder ein starkes Zeichen für Vernetzung, Austausch und weibliche Sichtbarkeit in der Kreislaufwirtschaft: Das bvse-Frauennetzwerk nutzte die Leitmesse, um Frauen aus der Branche zusammenzubringen, neue Kontakte zu knüpfen und gemeinsame Ideen voranzubringen.

Beim lockeren Netzwerktreffen am Messedienstag, 5. Mai, kamen rund 25 Frauen aus dem Netzwerk auf dem bvse-Messestand zusammen – darunter viele neue Gesichter. Ohne festes Programm, dafür mit umso mehr Raum für gute Gespräche, Austausch und gegenseitige Inspiration. Die Stimmung: offen, herzlich und voller Energie.

Vorfreude auf den Frauennetzwerktag im Herbst: Einblicke bei RCS Entsorgung in Werne

Eine besondere Freude war die Teilnahme von Adelheid Hauschopp-Francke, geschäftsführende Gesellschafterin von RCS Entsorgung GmbH, die sich als Gastgeberin für den Frauennetzwerktag am 26. November 2026 vorstellte. Das mittelständische Familienunternehmen aus Werne gilt als eines der Pioniere der Kreislaufwirtschaft und zählt insbesondere im „Bottle-to-Bottle“-PET-Recycling zu den führenden Unternehmen der Branche. Dort werden gebrauchte PET-Flaschen zu lebensmitteltauglichem Regranulat für neue Getränkeflaschen verarbeitet.

Darüber hinaus stellten sich Annette Reber, Justiziarin des bvse und Ansprechpartnerin für rechtliche Fragen sowie Claudia Schmidmeyer, zuständig für die Administration im Pfaffenhofener Büro des bvse-Partnerverbands, Baustoff Recycling Bayern e.V., der Netzwerkrunde vor.

0528 IFAT FNW DWA IMG 5639Auf dem Foto von links nach rechts: Hélène Opitz (DWA, betreuende Fachreferentin), Verena Hoffmann, Margit Heinz (stellvertretende Vorsitzende des DWA-Fachausschusses) und Sabine Weber.  Foto: bvseGemeinsam vernetzt. Gemeinsam wirksam.

Auch außerhalb des hervorragend besuchten bvse-Messestandes wurde der Dialog gesucht:

Im Rahmen der Messe trafen sich Vorständin Verena Hoffmann und Sabine Weber (Organisation bvse-Frauennetzwerk) mit Vertreterinnen des DWA-Fachausschusses „Frauen in der Wasser- und Abfallwirtschaft“.

 


Im Mittelpunkt standen ein offener Austausch, mögliche Kooperationen und erste Überlegungen für eine gemeinsame Veranstaltung im kommenden Jahr.

Warum Frauennetzwerke in der Recycling- und Entsorgungswirtschaft?

„Starke Netzwerke verändern Perspektiven“, betonte Verena Hoffmann, Vorständin des bvse-Frauennetzwerks und Geschäftsführerin der NaBrHo GmbH. „Ziel unseres bvse-Frauennetzwerkes ist es, Frauen in der Recycling- und Entsorgungswirtschaft sichtbarer zu machen und gleichzeitig Raum für Austausch, gegenseitige Unterstützung und neue Perspektiven zu schaffen. Weibliche Perspektiven und neue Denkansätze tragen dazu bei, die Branche moderner, vielfältiger und auch attraktiver für Fach- und Führungskräfte zu gestalten“, machte Hoffmann deutlich.

Das Frauennetzwerk trifft sich dreimal jährlich: im Rahmen der bvse-Jahrestagung sowie zu zwei weiteren Workshop-Veranstaltungen im Frühjahr und Spätherbst. Das nächste Treffen findet am 30. September 2026 im Rahmen der bvse-Jahrestagung in Köln statt.

Frauen aus der bvse-Mitgliedschaft, die Lust auf Austausch, Inspiration und ein starkes Netzwerk haben, sind jederzeit herzlich willkommen. Denn eines hat die IFAT wieder deutlich gezeigt: Verbindung schafft Veränderung – Gemeinsam mehr bewegen!

Weitere Informationen zu Veranstaltungen und Aktionen des bvse-Frauennetzwerks finden Sie auf der bvse-Frauennetzwerk-Webseite oder direkt bei Sabine Weber (Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein.)


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