Der bvse-Bundesverband Sekundärrohstoffe und Entsorgung e.V. führt künftig den Zusatz „Recycling Germany“.
Damit unterstreicht der Verband seine Rolle als großer deutscher Branchenverband für die Recycling- und Sekundärrohstoffwirtschaft und macht zugleich die Bedeutung der von ihm vertretenen Branche für eine funktionierende Kreislaufwirtschaft sichtbar.
„Recycling ist längst mehr als die Entsorgung von Abfällen. Unsere Mitgliedsunternehmen gewinnen aus gebrauchten Materialien wertvolle Sekundärrohstoffe und leisten damit einen entscheidenden Beitrag zur Rohstoffversorgung, zur Ressourcenschonung und zur industriellen Wertschöpfung in Deutschland“, erklärt bvse-Hauptgeschäftsführer Eric Rehbock.
Der Zusatz ‚Recycling Germany‘ bringt dieses Selbstverständnis prägnant zum Ausdruck. Er steht für eine leistungsfähige Recyclingwirtschaft, die in Deutschland tief verwurzelt ist und zugleich europäisch und international vernetzt agiert. Die Unternehmen der Branche sorgen dafür, dass Papier, Kunststoffe, Metalle, Glas, Textilien, Elektroaltgeräte, mineralische Stoffe, Gummi, gefährliche Abfälle, Altholz und viele weitere Materialien nicht verloren gehen, sondern als Sekundärrohstoffe wieder in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt werden.
„Wir wollen mit ‚Recycling Germany‘ deutlich machen, wofür der bvse steht: für eine starke, innovative und mittelständisch geprägte Recyclingwirtschaft in Deutschland“, so Rehbock. „Unsere Branche ist ein wichtiger Teil der Lösung, wenn es um Rohstoffsicherheit, Klimaschutz und eine wettbewerbsfähige Kreislaufwirtschaft geht.“
Der Zusatz ist dabei mehr als eine reine Markenbotschaft. Der bvse ist Gründungsmitglied des europäischen Verbandes Recycling Europe und engagiert sich seit vielen Jahren für die Interessen der europäischen Recyclingwirtschaft. Die Herausforderungen der Branche – von der Schaffung funktionierender Märkte für Sekundärrohstoffe über faire Wettbewerbsbedingungen bis hin zu einer verlässlichen Regulierung – lassen sich längst nicht mehr allein auf nationaler Ebene lösen.
„Deutschland ist ein wichtiger Recyclingstandort in Europa. Gleichzeitig sind unsere Unternehmen Teil eines europäischen Marktes für Wertstoffe und Sekundärrohstoffe. Deshalb verbinden wir mit ‚Recycling Germany‘ bewusst die nationale Stärke des deutschen Recyclingstandorts mit unserer europäischen Perspektive“, so Rehbock.
Der bvse vertritt rund 1.100 Unternehmen der Recycling- und Entsorgungswirtschaft mit insgesamt rund 60.000 Beschäftigten. Viele dieser Unternehmen sind mittelständisch geprägt und in ihren Regionen fest verankert. Sie übernehmen eine zentrale Funktion bei der Sammlung, Aufbereitung, Sortierung und Verarbeitung von Wertstoffen und schaffen damit die Voraussetzungen für den Einsatz von Sekundärrohstoffen in der Industrie.
„Recycling Germany steht daher auch für die Kompetenz und Leistungsfähigkeit unserer Branche“, betont Rehbock. „Wir wollen, dass Recycling in Deutschland nicht nur als umweltpolitisches Ziel verstanden wird, sondern als das, was es längst ist: ein wichtiger Bestandteil unserer industriellen Wertschöpfung und unserer Rohstoffstrategie.“
