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Die Altstoff Recycling Austria AG (ARA) und die Austria Glas Recycling GmbH starten am 7. Juli 2026 die Ausschreibungen für die Sammlung von Verpackungsabfällen ab 1. Jänner 2028. Damit wird die haushaltsnahe Sammlung für Leicht- und Metallverpackungen sowie Glasverpackungen für die Vertragsperiode 2028 bis 2032 vergeben und gleichzeitig ein wichtiger Baustein der österreichischen Kreislaufwirtschaft für die kommenden Jahre gezielt weiterentwickelt.

Die ARA und Austria Glas Recycling betreiben Sammel- und Verwertungssysteme für Haushaltsverpackungen der Sammelkategorien Leicht- und Metallverpackungen sowie Glasverpackungen. Dafür werden Entsorgungsunternehmen mit der Sammlung, Umladung und dem Transport von Verpackungen beauftragt.

Neuvergabe der Sammlung ab 2028
Die Leistungen der Verpackungssammlung werden für den Zeitraum von 1. Jänner 2028 bis 31. Dezember 2032 neu vergeben. Auf Basis der Verlosung der Sammelregionen durch das Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Klima- und Umweltschutz, Regionen und Wasserwirtschaft (BMLUK) übernimmt die ARA als Ausschreibungsführerin die Neuvergabe der haushaltsnahen Sammlung von Leicht- und Metallverpackungen in 69 politischen Bezirken. Ebenso fungiert Austria Glas Recycling als Ausschreibungsführerin für die Vergabe der Sammlung von Glasverpackungen in 76 politischen Bezirken. Die Ausschreibung richtet sich an Unternehmen aus der Entsorgungswirtschaft und dem Transportgewerbe.

Die Ausschreibung erfolgt als Verhandlungsverfahren mit vorheriger Bekanntmachung und wird am 7. Juli 2026 über die Plattform ara.vemap.com  veröffentlicht. ARA und Austria Glas Recycling orientieren sich dabei an den Grundsätzen des Vergaberechts. Es handelt sich jedoch nicht um eine Auftragsvergabe im Sinne des Bundesvergabegesetzes 2018.

Sammelsystem fit für steigende Recyclinganforderungen

Zentrale Aufgabe der künftigen Sammelpartner ist die Weiterentwicklung und Optimierung der Sammelsysteme in den Regionen. Ziel ist es, die Systeme auf die steigenden Recyclinganforderungen – insbesondere im Hinblick auf die EU Ziele ab 2030 – auszurichten. Die Novellen zum Abfallwirtschaftsgesetz und zur Verpackungsverordnung bilden dafür die regulatorischen Leitplanken und schaffen die Grundlage für eine nachhaltige Weiterentwicklung der Sammlung sowohl bei Haushalts- als auch bei Gewerbeverpackungen.

Schwerpunkte: Ökologie und Digitalisierung

Für die kommende Vertragsperiode setzen ARA und Austria Glas Recycling auf die Schwerpunkte Ökologie und Digitalisierung in der Sammlung. Im Fokus stehen dabei insbesondere die weitere Ökologisierung des Fuhrparks sowie effiziente, digital unterstützte Prozesse entlang der Sammlung.

Bedeutung für die Kreislaufwirtschaft

Mit der Ausschreibung werden die Rahmenbedingungen für die Sammlung von Verpackungsabfällen in Österreich für die kommenden Jahre neu definiert. Die Anpassung der Sammelsysteme an steigende Anforderungen und veränderte Mengenstrukturen ist ein wesentlicher Faktor für die weitere Entwicklung der Kreislaufwirtschaft.

Quelle: ARA AG

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