Der bvse informiert den Mittelstand über Abfall, Sekundärrohstoffe, Recycling und Entsorgung.

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Im Jahr 2024 wurden in den 320 sächsischen Abfallentsorgungsanlagen insgesamt über 5,4 Millionen Tonnen Abfälle angenommen und behandelt (4,9 Prozent gegenüber 2023).

Der überwiegende Teil der Abfälle (64,5 Prozent in 2024; 62,5 Prozent in 2023) stammte aus Sachsen. Rund 29 Prozent der Gesamtmenge (2023: 31,9 Prozent) wurde aus anderen Bundesländern angeliefert, während 6,5 Prozent (2023: 5,6 Prozent) aus dem Ausland stammten.

Bei knapp einem Fünftel der in 2024 gesamten angenommenen Abfälle handelte es sich um gefährliche Abfälle. Diese umfassen insbesondere Stoffe, die gesundheitsschädlich, umweltgefährdend, brennbar oder infektiös sein können.

Nach der Behandlung der Abfälle verblieben rund 3,6 Millionen Tonnen Output. Davon wurden knapp 1,4 Millionen Tonnen (38,6 Prozent) als Produkte oder Sekundärrohstoffe in den Wirtschaftskreislauf zurückgeführt. Rund eine Million Tonnen Abfälle (25,3 Prozent) wurden recycelt oder einer stofflichen Verwertung zugeführt. Mehr als 917 Tausend Tonnen Abfälle (25,4 Prozent) wurden energetische verwertet, d. h. verbrannt. Von den ausgehenden Abfällen waren knapp 219 Tausend Tonnen (6,1 Prozent) als gefährlich eingestuft.

0522 sachsen statistik

Hinweis:

Für die Erhebung von Abfällen in Abfallentsorgungsanlagen werden bei zulassungsbedürftigen sächsischen Abfallentsorgungsanlagen, in denen Abfälle entsorgt werden, jährlich die Art, Menge, Herkunft, Verbleib der ein- und ausgehenden Abfälle sowie weitere Merkmale erfragt.

Quelle: https://www.statistik.sachsen.de/html/presse.html

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