Der mobile Universalschredder Merak 2800 erhält eine neue dieselbetriebene Variante. Dank seiner vollständigen Unabhängigkeit vom Stromnetz bietet das neue Modell ein deutlich höheres Maß an Flexibilität.
Das innovative Antriebskonzept verbindet maximale Mobilität mit der bewährten Lindner-Qualität und reduziert gleichzeitig den infrastrukturellen Aufwand am Einsatzort. Mit dem Merak 2800 DT präsentiert Lindner zudem den ersten dieselbetriebenen mobilen Einwellenzerkleinerer seiner Klasse.
Die Merak 2800 wurde auf der IFAT 2024 erstmals mit einem rein elektrischen Antriebskonzept vorgestellt und hat sich seither als echtes Universalgenie in puncto Vielseitigkeit, Produktivität und Durchsatzleistung am Markt etabliert. Dank hoher Durchsatzleistung und großer Materialvielfalt erfreut sich der mobile Schredder großer Beliebtheit bei Kunden. Drei unterschiedliche Rotorkonzepte sowie austauschbare Siebe ermöglichen eine flexible Anpassung an verschiedene Stoffströme – darunter Altholz, Kunststoffe, Industrie- und Gewerbeabfälle sowie Hausmüll. Das innovative Schnittsystem erlaubt den universellen Einsatz des Schredders von der groben Vorzerkleinerung bis hin zur Universal- und Nachzerkleinerung und erreicht dabei Korngrößen in einer Bandbreite von 30 bis 350 mm.
Maximale Flexibilität und Einsatzfreiheit
Auf der IFAT Munich 2026 präsentiert der österreichische Recyclingpionier Lindner nun die Diesel-Version des Einwellen-Zerkleinerers und damit ein vollständig mobiles Gesamtkonzept. „Die Verfügbarkeit leistungsfähiger, flächendeckender Stromnetze ist weltweit sehr unterschiedlich und stellt für viele unserer Kunden eine große Herausforderung dar. Wir reagieren gezielt auf diese Marktgegebenheit und erweitern die Merak-Serie nur zwei Jahre nach ihrem Launch um eine zusätzliche Antriebsoption“, erklärt Matthias Egarter, CEO bei Lindner.
Während die Merak 2800 bislang rein elektrisch betrieben wurde, ermöglicht der Dieselantrieb einen Einsatz unabhängig vom Stromnetz. Betreiber können den Schredder dadurch auch an abgelegenen oder temporären Standorten einsetzen sowie einfacher zwischen verschiedenen Einsatzorten bewegen. Gleichzeitig reduziert sich der infrastrukturelle Aufwand. Da weder eine Trafostation noch ein separates Dieselaggregat erforderlich sind, sinken auch die Investitionskosten und die Maschine ist nach dem Betanken unmittelbar einsatzbereit.
Bewährte Performance und Anwendungsvielfalt
Die Entwicklung der Diesel-Merak stellte den Recyclingpionier vor besondere technische Herausforderungen – nicht zuletzt aufgrund des schnelllaufenden, schneidenden Rotorsystems. „Die größte Herausforderung bestand darin, die rforderlichen Rotordrehzahlen auch mit einem dieselhydraulischen Antrieb zu realisieren“, erklärt Thomas Gasser, Produktmanager der Merak-Series. „Gemeinsam mit unseren Partnern im Bereich Motor- und Getriebetechnologie konnten wir jedoch ein innovatives Konzept entwickeln, das Drehzahleinbrüche unter Last minimiert. Damit ist die bewährte Performance und Durchsatzleistung der elektrischen Merak auch in der Diesel-Version garantiert.“
Der neue Diesel-Schredder kommt darüber hinaus mit einem weiteren wertvollen Feature: Ein klappbares Förderband erleichtert die Handhabung im mobilen Einsatz. Unverändert bleibt die zentrale Stärke der Merak 2800: ihre außergewöhnliche Anwendungsvielfalt in der Zerkleinerung. Sowohl in der elektrischen als auch in der Diesel-Version ermöglicht der Schredder eine einstufige Aufbereitung unterschiedlichster Materialien mit variablen Outputgrößen. Durch drei unterschiedliche Rotorvarianten und Siebkonfigurationen lässt sich der Schredder flexibel an wechselnde Stoffströme und Anforderungen anpassen.