Die Kunststoffrecyclingindustrie der Europäischen Union steht vor einer existenziellen Krise.
- Details
Die Kunststoffrecyclingindustrie der Europäischen Union steht vor einer existenziellen Krise.
In Offenburg zeigt ein vorbildliches Sanierungsprojekt, wie nachhaltiges Kunststofffensterrecycling erfolgreich umgesetzt wird
Ab 2026 verbietet die EU den Export von Kunststoffabfällen in Nicht-OECD-Länder. Das niederländische Unternehmen Broeckx Plastic Recycling B.V. setzt auf eine mit Maschinenhersteller Bollegraaf entwickelte High-Tech-Sortierung, um sich von Exporten in Drittländer unabhängig zu machen.
Der Gesamtverband Kunststoffverarbeitende Industrie e.V. (GKV) zog anlässlich seiner Jahres-Wirtschaftspressekonferenz am Aschermittwoch wie bereits im Vorjahr ein durchwachsenes Bild der Wirtschaftslage des Industriezweigs.
Als Recycling noch nicht im Trend lag, setzte die RCS-Gruppe bereits auf Sekundärrohstoffe. Vor vier Jahrzehnten wurde das Unternehmen gegründet – mit dem Ziel, Abfälle zu verwerten und nachhaltige Recyclingprozesse zu entwickeln.
Der Umweltdienstleister Veolia baut seine europäischen Kapazitäten im PET-Recycling weiter aus. Das Unternehmen investiert in die Modernisierung und Erweiterung seiner Anlagen in Frauenfeld (Schweiz) und Norrköping (Schweden).
Fraunhofer UMSICHT entwickelte im Auftrag des Forum Rezyklat ein Circular Economy Planspiel, um zusammen mit Unternehmen praxisnahe Lösungen für geschlossene Verpackungskreisläufe zu identifizieren, für die es bisher noch keine zirkulären Stoffströme gibt. Das Forum Rezyklat hat dabei im Rahmen eines Planspiels Stoffströme in den Fokus gerückt, für die noch keine funktionierende Kreislaufwirtschaft vorliegt.
Gemeinsam mit Audi hat das Fraunhofer IVV erfolgreich ein Pilotprojekt zur Kunststoffsortierung aus Altfahrzeugen umgesetzt. Durch mechanische und laserspektroskopische Verfahren werden wertvolle Thermoplaste wie PC/ABS aus Shredderrückständen gewonnen. Mit dem lösemittelbasierten CreaSolv®-Verfahren entsteht ein hochreines Rezyklat, das für den Fahrzeuginterieur-Einsatz geeignet ist.
Zu Beginn des Jahres 2025 präsentiert RIGK ihre ambitionierten Ziele und Schwerpunkte. Im Fokus steht unverändert ein ganzheitlicher Ansatz für den Kunststoffkreislauf.
Neue Lösungen für das Abfallmanagement und die Kreislaufwirtschaft von Kunststoffen haben acht Fraunhofer-Institute im Leitprojekt »Waste4Future« entwickelt. Die Ergebnisse wurden nun in einem Abschlusstreffen Vertretern der Industrie vorgestellt.
Seite 5 von 48